Von der Sucherin zur Forscherin

Ich beschäftigte mich ständig mit dem Thema Suchen: suchen nach Glück, nach Lösungen, nach Zufriedenheit,  nach Herausforderungen.
2018 war ich in Dänemark und hörte John de Ruiter, einem kanadischen Philosophen, zu. Natürlich auf der Suche nach einem Stückchen Erleuchtung…

Die ersten Tage dachte ich, ich bin falsch dort. Aber je mehr ich mich auf die Energie dort einließ, desto mutiger wurde ich. So konnte ich auf dem Interview-Stuhl Platz nehmen und meine Fragen an ihn loswerden. Seine Antworten waren so einfach, so glasklar.

Und von da an hat sich etwas in mir verwandelt: Ich bin von der Suchenden zur Forscherin geworden.

Den Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen habe ich für mich so definiert:

  • Suchen ist anstrengend und mit der Hoffnung verbunden, dass das Ergebnis mich befreit.
  • Forschen ist für mich ein neugieriges Hinschauen in dem Bewusstsein, nicht befreit werden zu müssen.

Im anstrengenden Suchmodus erkennen wir nicht die Einfachheit, die in der Wahrheit steckt.

Wie ist das bei dir mit dem Suchen und dem Finden?